Illustrated Portraits


Motivation
Das Gesicht ist schon lange ein beliebtes Motiv bei Maler*innen, Fotograf*innen oder Filmemacher*innen. Die Faszination liegt auf der Hand, hat doch jedes Gesicht eine individuelle ästhetische Wirkung. Binnen eines Augenblicks, kann sich der Ausdruck des Gesichts ändern von fröhlich zu traurig, interessiert zu gelangweilt, erotisch oder albern. Die Mimik ist ein wichtiges nonverbales, soziales Kommunikationselement. Wir können, im Idealfall, erkennen, ob wir uns sympathisch sind oder Sympathie ausdrücken. Es kann gezwinkert werden, um eine List auszuhecken. Die rausgestreckte Zunge hilft uns z.B. Ekel, Abscheu, Schadenfreude, Albernheit zum Ausdruck zu bringen oder gezielt zu beleidigen. Die Nase rümpfen zeigt uns, dass unser Gegenüber wohl einen unangenehmen Geruch wahrgenommen hat. Und nicht zuletzt ist das Gesicht der Körperteil, womit wir die Menschen optisch als Individuum wahrnehmen können – jeder hat sein*ihr eigenes.


Technik
Die Stücke dieser Ausstellung beschäftigen sich mit der vereinfachten Illustrierung dieser Faszination. Die, zum Teil von den Modellen zur Verfügung gestellten und zum Teil von mir gemachten Fotografien, habe ich mittels der Software Photoshop nachgezeichnet. Die hier angewandte Stencil-Technik sorgt für eben jene einfache Illustration. Die fertigen, digitalen Vorlagen werden ausgedruckt, auf Karton oder dicke Folie geklebt und anschließend mit einem Messer ausgeschnitten. Die entstandenen Schablonen werden auf den Bildträger gelegt und durch die offenen Stellen hindurch Farbe aufgetragen.

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